Gottesdienste in der Karwoche und an Osterrn
Die Tage von Gründonnerstag bis Ostern bilden den Höhepunkt des Kirchenjahres. Wir gehen den Weg Jesu mit – vom letzten Abendmahl über das Leiden und Sterben bis hin zur Freude der Auferstehung. Dieser Weg führt aus der Dunkelheit in das Licht und lädt dazu ein, die Mitte unseres Glaubens neu zu entdecken.
Gründonnerstag (2. April, 19 Uhr im Gemeindesaal)
Im Gemeindesaal der Johannesgemeinde feiern wir eine Andacht mit Tischabendmahl und gemeinsamer Mahlzeit. In Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu kommen wir an gedeckten Tischen zusammen, teilen Brot und Saft der Weinrebe und nehmen uns Zeit für Gemeinschaft, Gespräch und Besinnung. So wird die besondere Atmosphäre des Abschiedsmahls spürbar und Jesu Auftrag „zu meinem Gedächtnis“ lebendig.
Karfreitag (3. April, 10 Uhr in der Johanneskirche)
In dem Gottesdienst in der Johanneskirche steht das Gedenken an Jesu Leiden und Sterben im Mittelpunkt. Der Gottesdienst ist bewusst schlicht gehalten, der Altar bleibt ohne Schmuck. Die Passionsgeschichte wird gelesen; mit dem Löschen der Osterkerze wird Jesu Tod vergegenwärtigt.
Osternacht (4. April, 23 Uhr in der Johanneskirche)
In der Johanneskirche feiern wir einen besonders stimmungsvollen Gottesdienst, der den Weg aus der Dunkelheit in das Licht erfahrbar macht. Die Feier beginnt in der dunklen Johanneskirche und wird vom Schein der Kerzen geprägt. Mit dem Hereintragen der Osterkerze breitet sich nach und nach Licht im Kirchraum aus – ein starkes Zeichen für die Auferstehung und das neue Leben. In diesem Jahr wird in der Osternacht auch eine Taufe gefeiert. Wir laden auch zu einer Tauferinnerung am Taufbecken ein.
Ostersonntag (5. April, 10 Uhr in der Johanneskirche)
Im Festgottesdienst in der Johanneskirche feiern wir die Auferstehung Jesu und Gottes Sieg über den Tod. Die Freude über das neue Leben kommt auch in der festlichen Musik des Posaunenchores zum Ausdruck.